Gartenbauliches Konzept

Der Anbau erfolgt biologisch mit bodenverbessernden Methoden wie z.B. Kompost, Mulch und Gründüngung. Mischkulturen und Vielfalt werden angestrebt, dazu eine ästhetisch schöne Anlage, wo auch Insekten Brut- und Futtermöglichkeiten finden.

Ein unbeheiztes Gewächshaus dient der eigenen Vorzucht der Pflanzen. Es wird nur samenfestes Saatgut verwendet, das von biologischen Bezugsquellen stammt. Hybride werden nicht verwendet, erst recht nicht genverändertes Saatgut.
Es findet keinerlei Anwendung von Agrochemikalien statt, der Einsatz motorisierter Geräte wird auf ein Minimum beschränkt.

Die Mitgliedschaft in einem Anbauverband (z.B. Demeter oder Bioland) ist nicht vorgesehen, denn besser als ein anonymes (und kostenpflichtiges!) Zertifikat ist die unmittelbare Bekanntschaft und Vertrautheit mit dem Garten und den Tätigkeiten dort. Was angebaut werden soll, wird gemeinsam besprochen und berücksichtigt die örtlichen und klimatischen Verhältnisse.

Auch wenn eine ganzjährige Versorgung angestrebt wird, handelt es sich doch um eine saisonale Produktion mit Phasen, wo bestimmte Gemüsearten gehäuft verfügbar sind. Zu anderen Zeiten wird es andere Gemüse geben, und wiederum Zeiten mit nur wenig oder gar nichts Frischem. Deshalb müssen Lager- und Konservierungsmöglichkeiten geschaffen werden.